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Herren 60: Spielbericht


MSG TC Wehen/BW Taunusstein : TC Lampertheim - 3:6 Das letzte Spiel. "They will never give up." - Ein Zitat, das unsere Mannschaft perfekt beschreibt. Wir sind früh aufgestanden und haben während der einstündigen Fahrt nach Wehen / Taunusstein sämtliche Alternativen der Mannschaftsaufstellung durchgespielt. Wieder haben wir 6 Spieler auf den Platz gestellt. Die Bienchen stechen von hinten. Wir haben Norbert Stenzel reaktiviert, Rainer Engelhard kam zum ersten Mal zum Einsatz, und Robert Lenhard hat uns freundlicherweise ausgeholfen. Fangen wir von hinten an. Norbert Stenzel gegen Werner Hoppe konnte trotz imposantem Auftreten und stimmgewaltigen Kommentaren wie "AUUUSSSS" leider das Blatt nicht wenden und wurde in einem sehr freundschaftlichen Match mit 2:6 und 2:6 geschlagen. Rainer Engelhardt gegen Harald Georg musste sich zum Schluss enorm konzentrieren, um nach einem 3:6, 7:5, 10:7 das Spiel dann doch für sich entscheiden zu können. Wir können also auch Tie-Break! Bei Hans Fast gegen Wolfgang Müller, das mit 6:4, 0:6 und 8:10 im Tie-Break entschieden wurde und damit einen wunderlichen Verlauf nahm, sehen wir den nächsten Kandidaten für den Tie-Break-Psychologen. Jetzt ging es ans Zittern. Konnten die zwei Therapiesitzungen beim Psychologen zum Erfolg führen? Jörg Geister trat gegen Bernd Pallasch an. Vorneweg: Die Psychologie ist weit über das Ziel hinausgeschossen. Es kam zu keinem Tie-Break, das Spiel ging relativ mühelos mit 6:3 und 6:4 an den "genesenen Patienten". Die Adresse des Psychiaters wurde bereits an Hans Fast weitergegeben, für das nächste Jahr. Unser Ausleihspieler Robert Lenhardt erstritt gegen Jürgen Eichmann ein klares 6:1 und 6:3 und zeigte deutlich, dass die vorherige Fußballkarriere sowie sein Talent als Politiker zu körperlichem und mentalem Vorteil und somit zum Sieg führen können. Was für ein Spirit, was für ein Teamgeist! Unser aller geliebter Mannschaftsführer, alleine schon durch seine in seiner Familie wahrgenommene einsame Entscheidung, verschob seinen Urlaub auf das Ende des letzten Spiels der Medenrunde. Ich vergaß zu erwähnen, er wurde auf Lebenszeit berufen. Zu Recht! Voll motiviert erkämpfte er sich ein 6:1 und 6:4. Oh Zeichen, oh Wunder, der Zwischenstand lautet 4:2 für Lampertheim. Es folgte das mit hoher Konzentration und Motivation erwartete Schachern um die richtige Doppelaufstellung. Es traten an: Engelhardt/Stenzel gegen Harald Georg/Dragan Lozina. Von hinten stachen die Bienen. Das Spiel konnte im Tie-Break mit 6:3, 1:6 und 10:6 gewonnen werden - das Wunder von Wehen. Im zweiten Doppel mussten wir uns leider nach dem zuvor eingetretenen Wunder mit 2:6, 6:2, 5:10 geschlagen geben und eine weitere Stunde Therapie buchen. Mit den österreichischen Alpen vor Augen des Mannschaftsführers Tannreuther (erwähnte ich schon die Berufung auf Lebenszeit?) und seinem wieder genesenen Kollegen Geister trat Lampertheim gegen Bernd Pallasch/Wolfgang Müller an und führte zu einem schnörkellosen Ergebnis von 6:3 und 6:0. Endergebnis: 6:3 Spiele, mehr als wir erwartet haben/konnten. Die Abschlussfeier durften wir nur noch mit drei Lampertheimern und unseren ehemaligen Gegnern, nunmehr freundschaftlich verbundenen Mitstreitern, in einem tollen Ausflugslokal mit sehr gutem Essen bestreiten.


Vielen Dank für die fairen Spiele und die Bewirtung.

Endergebnis der Runde:

Punktgleich mit dem TC Bickenbach (8:2), aber mit einem Matchpunkteverhältnis von 30:15 gegenüber unseren 28:17 belegen wir Platz 2 in der Tabelle. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Satzverhältnis 64:39 gegenüber 65:39 und das Spieleverhältnis 439:365 gegenüber 447:336 ausging. So sind die Regeln.


Glückwunsch an die Bickenbacher.

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